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16.9.2008 von Mrs. Tapir.
Natürlich waren wir auch brave Touristen und Parisbesucher.
Für den Louvre freilich hat meine Kraft nicht mehr gereicht. Nach dem Musée d’Orsay und einigen anderen kleineren Museen sah ich mich nicht mehr in der Lage zu dieser Herausforderung. Möge Mona weiter lächeln. Beim nächsten Mal!
die alte, geliebte Notre Dame,
für mich immer schon die schönste gotische Kirche …
ein typisches Pariser Haus mit “Pariser Zimmer”,
das Musée d’Orsay,
- eine beeindruckende Architektur!
das Lafayette,
- die tolle Bluse für 280 Euro habe ich mir verkniffen, und bereue es noch immer,
das Centre Pompidou,
Centre Les Halles,
Eifelturm,
Montmarte,
Friedhof Père-Lachaise,
Über die letzten beiden Höhepunkte berichte ich noch ausführlicher.
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16.9.2008 von Mrs. Tapir.
Das Stadtviertel, in dem die Arche steht, heißt “La Défense” nach einem Denkmal, dass dem deutsch-französischen Krieg 1870 gewidmet ist. Im Museum des Invalidendomes zeigt sich eine erstaunliche Freude am eigenen Militär, seinen Siegen und seinem Glanz.Offenbar erinnern sich die Franzosen besonders gerne an alle Schlachten ihrer Armee, die siegreich waren oder so gesehen werden. Der Arc du Triumph ist voll davon - leider konnten wir Jena nicht finden, weil die Fahne uns den Blick versperrt. Viele Metro Stationen heißen nach berühmten Kriegsschauplätzen. Es gibt z.B. auch ein “Stalingrad”. Befremdet hat uns die Metrostation mit dem schönen deutschen Namen “Oberkampf”. Dieses Wort hat sich uns nicht erklärt.
(Trotzdem fiel uns auf, dass wir in Paris überhaupt keine Situationen erlebt und Beobachtungen gemacht haben, in denen sich Menschen aggressiv oder bedrohend verhielten. In den Vorstädten würde das vermutlich ganz anders sein. Hier aber wirkte alles lebendig und integriert, kommunikativ und bunt.)
Der französischen Revolution wird ab und an gedacht. Z.B. finden sich an den Wänden der Metrostation am Place de la Bastille große Wandbilder mit Straßenszenen, die den Sturm auf die Bastille zeigen.
Aber an die Pariser Commune erinnert so gut wie nichts im Straßenbild der Stadt. Im Musée D’Orsay haben wir ein Gemälde gefunden, dass die getöteten Communarden zeigt.
Und auf dem Friedhof Père Lachaise ist in die Mauer, an der damals die Communarden erschossen wurden, eine Tafel eingelassen. Die Mauer befindet sich im hinteren Teil des Friedhofes, wo auch bekannte Kommunisten begraben sind und spanische Widerstandskämpfer.
Und es gibt an dieser Stelle des Friedhofes eine ganze Reihe Gedenkgrabstätten für die Opfer deutscher KZs, für jedes KZ ein eigenes. Die Bronzegruppe auf der Grabstätte des KZs Buchenwald hat mir gut gefallen, besser als die in Weimar.
In diesem Teil des Friedhofes waren relativ viele Besucher und es lagen Blumen auf den Gräbern, auch an der Mauer der Communarden.
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