Infos

Sie befinden sich aktuell in den MEIN GLASHAUS Blog-Archiven für den folgenden Tag 18.5.2007.

Mai 2007
M D M D F S S
« Apr   Jun »
 123456
78910111213
14151617181920
21222324252627
28293031  

Archive für 18.5.2007

zurück in meinem Garten

Bin gestern angekommen.
Gestern Abend Sauna.
Heute war es wärmer. Ich habe über Mittag in noch kühler aber sonniger Luft alle meine Sämlinge in die Erde gebracht. Die Eisheiligen haben jetzt einfach vorbei zu sein!
Ansonsten sieht man dem Garten an, dass er sich über die wieder beginnende Wärme freut. Manches wächst so schnell, dass man meinen könnte, man kann es mit bloßen Auge sehen. Besonders prachtvoll stehen meine im vorletzten Jahr gezogenen Fingerhüte. Nächste Woche werden sie blühen.

fingerhut.jpg

Im schattigen Bereich des Vorgartens habe ich dieses Jahr versucht, zwischen den Farn und das selbst ausgesäte Springkraut Strandflieder anzusiedeln. Der ist im letzen Jahr hier gut gewachsen, obwohl er angeblich Sonne braucht. Ich versuche, dem Boden meiner Streusandkiste abzulauschen, was er bereit ist, wachsen und blühen zu lassen. Vieles geht einfach nicht. Mein Ehrenpreis hat sich nicht wieder am Tageslicht gezeigt. Meine Rittersporne sind ebenfalls nicht wieder heraus gekommen. Anderes scheint sich wohl zu fühlen oder sich nach einigem Zögern doch mit den Bodenverhältnissen arrangiert zu haben.

Heute Nachmittag Besuch von Kranichs alten Freunden aus Stralsund. Plaudern auf der sonnenbeschienenen Terrasse über Krankheiten und Enkelkinder (nicht unsere!) und Blogs. Man hatte heute schon ein richtiges Sommergefühl im Garten.
Inzwischen ist wieder Ruhe eingekehrt. Die Abendsonne steht schon hinter dem Walnussbaum der Nachbarn. Morgen werde ich mich in meine Hängematte legen und die ganze Gartenpracht genießen.

Klausi’s Kommentar: Putzfimmel wider Willen

klausiminikorr3.jpg

Immer wenn ich mit meiner Mama in der Streusandbüchse anreise, das gleiche Lied:
Ich bin noch nicht ganz aus dem Koffer, schon höre ich sie seufzen:
“dort der Teppich, hier der Tisch, da die Fensterbank….”

Nein sie ist wahrhaftig kein Putzteufel! Aber deswegen nimmt sie es meinem Papa ein kleines Bisschen übel, dass er es schafft, dass sie wie einer wirkt. Aber was soll er denn machen mit seinen schlechten Augen?

Jedenfalls geht es Mama meist erst richtig gut, wenn sie den Staubsauger ein bisschen gequält oder einen Lappen über die blauen Fliesen der Ofenbank gejagt hat. Meist hat sie keine große Ausdauer bei diesen Bemühungen und es dauert nicht lange, nach ein, zwei Stunden hat sie sich an den leichten, gemütlichen Schmuddeleindruck unseres Häuschens auch schon wieder gewöhnt. Und Papa und ich, wir atmen auf…

|